Ihre Stimme ist ein wichtiges Werkzeug in der pädagogischen Arbeit und wird beim Unterrichten täglich strapaziert. In kaum einem anderen Beruf wird die Stimme qualitativ und quantitativ so beansprucht wie im Lehrerberuf. Das merken Sie spätestens in der Erkältungszeit.

Es gibt Eltern, bei denen jedes Gespräch eine gewaltige Herausforderung für die beteiligten Profis darstellt. Mal entwickeln sie eine Blockadehaltung, mal vermitteln sie scheinbares – jedoch folgenloses – Einverständnis, mal entladen sich heftige Konflikte. Um solche Elterngespräche geht es hier.

Schulalltag ist ein stimmlicher Kraftakt auf den man als Lehrkraft in der Ausbildung nur unzureichend vorbereitet wird. Dabei lassen sich stimmgesundes Verhalten und wirkungsvolles Sprechen am besten von Beginn der Berufstätigkeit an einüben. Fehlbelastungen, die zu Stimmstörungen und Krankheitstagen führen, können reduziert werden, wenn angehende Lehrkräfte ihre Stimme in typischen Unterrichtssituationen angemessen einsetzen.

Die Belastung von Lehrkräften hat dramatisch zugenommen. Gewaltige Anforderungen, dazu oft unzureichende Rahmenbedingungen, lassen wenig Spielraum. Die Folge sind immer häufiger psychische Erkrankungen. Der Schlüssel zur Lösung liegt in der (Rück-)Besinnung auf die eigenen Stärken:

Durch einen achtsamen Umgang mit uns selbst können wir Stressursachen zwar nicht vermeiden, wohl aber den Umgang mit Stress verändern um weniger darunter zu leiden. Die Wahrnehmung von Stressfaktoren und unserer Reaktionen sowie eine bewusste Selbststeuerung sind trainierbar.

Die Pause ist vorbei – die Lehrerin will beginnen. Max und Sophie schauen bereits nach vorn. Tom starrt gähnend aus dem Fenster, Franzi unterhält sich angeregt mit ihrer Nachbarin, Yusuf beißt herzhaft in sein Brot.

In dieser Fortbildung geht es darum, wie Sie möglichst viele Schüler dazu bewegen, den Unterricht zu unterstützen. Ziel ist es, eine positive Stimmung zu schaffen, die noch weitere Kinder überzeugt.

Sie machen guten Unterricht. Sie haben Erfahrung mit der Erziehung von Kindern. Doch Sie reiben sich an Kindern auf, bei denen weder das eine noch das andere funktioniert. Das Problem könnte sein, dass diese Kinder nicht (schul-)reif sind.

Reife Kinder sind interessiert, neugierig und möchten lernen. Sie können aus Fehlern und Konsequenzen lernen und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Sie können zwei Impulse gegeneinander abwägen, überlegt handeln und ihr Verhalten steuern.

Was tun, wenn Schüler diese Eigenschaften nicht haben, also unreif - und "ungenießbar" sind?